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Betätigungorientierte Ergotherapie in der Praxis Bohmann

Betätigungsorientiert in der Ergotherapiepraxis Bohmann

In der Ergotherapie wird immer häufiger der Betätigungsorientierte Ansatz gepflegt und gelehrt. Diese Betätigungorientierung, dass die Betätigung des Menschen eine ganz wichtige Rolle spielt, wird von Ergotherapeuten auf der ganzen Welt als immer wichtiger angesehen. Es geht darum, bedeutungsvolle Tätigkeiten im Schul- Berufs- und häuslichen Alltag viel mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Im Laufe der Jahre wurden ergotherapeutische Modelle und Konzepte erstellt, mit denen die Betätigung des Menschen als Therapieziel viel klarer definiert und angestrebt wird. Diese Modelle kommen größtenteils aus dem angloamerikanischen Raum, besonders aus Kanada aber auch aus europäischen Ländern, in denen die Ergotherapie als Studium gelehrt wird.

Verschiedenen Modelle, z.B. COPM oder COSA wurden von Ergotherapeut*innen entwickelt werden in Deutschland auch an den Schulen gelehrt, sodass die Praktikanten das auch in der praktischen Ausbildung lernen und bei uns in den Praxen anwenden.

Um die neuesten Erkenntnissen der „Betätigungs- und Klientenzentrierten Ergotherapie“ auch in unseren Praxisalltag zu überführen, haben wir uns Gaby Kirsch (www.innovative-Ergotherapie.de) eingeladen. Wir wollen die Betätigungsorientierung bei Hausbesuchen viel deutlicher herausstellen und leben. Wir wollen wissen: Was haben die Patienten früher gemacht? Welcher Stellenwert hat die Betätigung heute und früher? Wie betätigen sich die Patienten jetzt und wobei können wir sie unterstützen?

Aus diesem Grunde fand am 17. Oktober ein „Kick off“ Teamtag mit allen Mitarbeiter*innen der Praxis statt. Wir haben gemeinsam mit Gaby Kirsch (www.innovative-Ergotherapie.de) unseren Weg und das Ziel festgelegt, um auch die neusten Modelle, Erkenntnisse und Konzepte der Ergotherapie in die praktische Arbeit zu integrieren. Unser Ziel ist es zunächst, die Eindliederung dieser Ansätze in unser tägliches Arbeiten im Hausbesuch. Mit Hilfe von Tagesprofilen und Betätigungsanamnesen wollen wir gemeinsam mit dem Klienten folgende Punkt erarbeiten: Was haben Sie früher und heute gemacht? Welchen Stellenwert hat die Betätigung aktuell? Wie zufrieden sind sie damit?

Im Jahr 2020 werden 3 weitere Fortbildungstage folgen, an denen wir uns intensiv mit dem Thema beschäftigen, ergotherapeutische Modelle kennenlernen und Erkenntnisse und Konzepte in den ergotherapeutischen Alltag einbinden.

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