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Spiegeltherapie

Ursprünglich vor allem für Patienten/innen mit amputierten Gliedmaßen und Phantomschmerz entwickelt, hat sich die Spiegeltherapie inzwischen zu einer Therapieform für Schmerzpatienten/innen (häufig auch eine Chance für CRPS Betroffene!) und für Patienten/innen nach Schlaganfall entwickelt. Der amerikanische Arzt Dr. Vilayanur Ramachandran schrieb als erster über die Behandlung mit dem Spiegel. Zwar ist Spiegeltherapie  ein junges Therapiekonzept, aber inzwischen gibt es schon erste Studien, die einen positiven Effekt nachweisen.

So funktioniert es:

Ein Spiegel steht senkrecht so vor den Betroffenen, dass die kranke, bzw. nicht mehr vorhandene Gliedmaße hinter dem Spiegel liegt und die gesunde vor dem Spiegel. Der/die Betroffene sieht in den Spiegel und sieht auf das Spiegelbild des gesunden Körperteils. So sieht es aus, als ob auf der eigentlich kranken Seite eine gesunde, gut funktionierende Hand liegt. In dieser Position werden verschiedene angenehme Berührungsreize auf die gesunde Hand gegeben oder es werden verschiedene Bewegungen durchgeführt.

Der/die Betroffene sieht diese Manipulationen über den Spiegel. Das Bild von der „gesunden“ Hand auf der eigentlich kranken Seite und das Fühlen der angenehmen Reize können sich verknüpfen und es bilden sich Spiegelneuronen. So entstehen wieder Verknüpfungen, die normale und angenehme Empfindungen an Stelle der zuvor immer nur als Schmerz empfundenen Reizwahrnehmung setzen.

Wir arbeiten in allen Standorten nach dem Konzept der Spiegeltherapie. Selbst im Hausbesuch ist es uns möglich, Spiegeltherapie anzuwenden. Damit Sie zu Hause auch selbst üben können, haben Sie die Möglichkeit, einen Spiegel samt Halterung bei uns zu erwerben.

Spiegeltherapie

Spiegeltherapie

Spiegel Übungen

Übungen

Spiegeltherapie

Spiegeltherapie 2

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