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HLT Teil 2

Je nachdem, mit welchen Problemen und welchen Zielen ein Patient in die Ergotherapie kommt kann das Hirnleistungstraining sehr vielfältig aussehen:

Bei einem Patienten nach einer leichten Hirnverletzung mit Aufmerksamkeitsstörungen kann unter Umständen sehr funktionell an einer Verbesserung, z. B. mittels Computerprogrammen gearbeitet werden. Wir haben viele Programme, um individuell auf jeden Patienten eingehen zu können. Das bekannteste Programm, das auch in vielen Kliniken eingesetzt wird ist Cogpack von Marker Software (www.markersoftware.com ). Aber auch HLT-Programme von Rigling (www.rigling.de) wie „Garten“, „Vario“ und „Trace“ stehen in beiden Praxen zur Verfügung.

Ganz anders ist die Therapie bei einem Patienten mit Gedächtnisproblemen oder beginnender Demenz, da hier  keine Verbesserung erreicht werden kann. So könnten, neben der allgemeinen Gedächtnisaktivierung, gezielt die alltagsrelevanten Dinge geübt werden, die der Patient braucht oder Kompensationen und Merkstrategien entwickelt werden. Einem Patienten ist es z.B. furchtbar unangenehm, dass er die Namen nahe stehender Personen  immer wieder vergisst. Mit ihm kann in der Ergotherapie ein Fotobuch erstellt werden, in dem er einerseits Namen nachlesen (=Kompensation), aber auch gezielt üben kann.

Vor allem bei demenzkranken Menschen steht jedoch die Erhaltung der Selbständigkeit im Alltag im Vordergrund und nicht das Verbessern des Gedächtnisses. Es werden auch zum Training der exekutiven Funktionen unterschiedlichste Spiele, Papier und Bleistift Aufgaben oder handwerkliche Tätigkeiten eingesetzt.

Theresa Allweiss

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