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Fortbildung „Medical Taping für die obere Extremität“
Am ersten Märzwochenende nahmen insgesamt 4 Therapeuten unserer Praxis am Kurs „Medical Taping für die obere Extremität“ in Berlin-Lichterfelde teil. Susanne Bitzer, www.bitzer-handtherapie.de,   hatte die Fortbildung organisiert. Hier wurden Theorie & die praktische Anwendung des Tapens erläutert & erklärt. Die in den 1970er Jahren in Asien entstandene Tape- Methode kam erst Mitte der 90er Jahre durch Sportler nach Europa.
Das Medical Taping Concept hat nicht nur eine stabilisierende Wirkung auf die Gelenke, sondern stimuliert & unterstützt auch die Muskelfunktionen sowie die Blut- & Lymphzirkulation. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig:
•    Behandlung von Verletzungen des Bewegungsapparates, z.B. Rücken- und Schulterbeschwerden
•    Linderung von Beschwerden durch Flüssigkeitsansammlungen wie Ödeme & Blutergüsse
•    Haltungskorrekturen
•    Behandlung von Beschwerden durch Überbelastung wie Mausarm, Tennis- oder Golferellenbogen.
•    Linderung von (Spannungs-) Kopfschmerzen & Nervenschmerzen durch Beeinflussung des Nervensystems.
Das Tape sorgt dafür, dass die Haut angehoben wird. Dadurch erfolgt eine sofortige Druckreduzierung, wodurch der Blutkreislauf und die lokale Lymphabfuhr angeregt werden. Der Druck auf die Schmerzrezeptoren nimmt ab, der empfundene Schmerz vermindert sich sofort bzw. verschwindet ganz. Da die natürlichen Heilungsprozesse des eigenen Körpers kontinuierlich unterstützt werden, entsteht ein Effekt der deutlich weiter reicht als eine übliche 30 bzw. 45 minütige Behandlung. Das Tape kann über mehrere Tage getragen werden, es ist wasserfest, daher ist auch duschen oder schwimmen möglich. Das Tape sorgt für eine einzigartige 24 Stunden Behandlung.
Wir werden in der Therapie das Tapen als ein zusätzliches Mittel einsetzen, um die Behandlungsziele schneller zu erreichen.
Christoph Sommerweiß

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