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Unser Praxisauto – Der VW Campingbus

Unser Praxisauto – der VW Campingbus

Wie wir zu unserem größten Praxisauto, dem Campingbus, gekommen sind

„Wie, eure Praxis hat einen VW Bus für alle Mitarbeiter*innen? Wie geht das denn?“

 Eine Frage, die mir mit erstaunten und fragenden Blicken während meiner Reise häufiger gestellt wurde. Ganz einfach, ich erkläre es euch:

Irgendwann im März 2019 trudelte eine Email vom Chef ein mit dem Betreff: neuste Idee, aber besteht denn überhaupt Interesse?

Na, was hat er sich denn da wieder ausgedacht?! Ich überfliege die Email:

 „… VW Bus für 4 Personen … Camping … natürlich nicht für Hausbesuche … günstig … immer für mindestens eine Woche mieten …“ – Es folgt eine Doodle Umfrage, wer grundsätzlich Interesse daran hat, mit einem Camping Bus zu verreisen. Das Interesse ist groß. Es folgen weitere Doodle Umfragen: Bus mit Küche oder ohne, mit mehr Sitzen oder weniger Sitzen, usw.

Bis im Juni klar wird: Wir kaufen einen Bus! WOW!

Es folgen einige Informationsgespräche mit dem Finanzamt und dem Lohnbüro.

Wie lässt sich so ein Bus, der für alle Mitarbeiter*innen angeboten wird abrechnen?

Der Bus wird wochenweise vermietet, die Mitarbeiter*innen bekommen in dem ausgewählten Monat ein höheres Bruttogehalt, d.h. den geldwerten Vorteil des Busses. Dieser entspricht 1% des Kaufpreises.

Zum Beispiel: 2500€ (normales Gehalt) + 165€ ( geldwerter Vorteil) = 2665€ Brutto in dem Monat, in dem man den Bus mietet. Dieser Vorteil muss versteuert werden und Sozialabgaben für diesen Betrag gezahlt werden. Man bekommt somit in diesem Monat beispielsweise anstatt 1500€ Nettogehalt nur 1420€.

In der Kurzfassung: Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin zahlt für den Bus ca. 80€/ Woche inklusive Sprit!

Warum das ganze? An dieser Stelle ein Zitat aus den Busregeln:

„Ziel der Anschaffung ist es, einen günstigen Kurzurlaub für alle Mitarbeiter möglich zu machen, und damit den Urlaub besser zu verteilen und die Mitarbeiterbindung zu erhöhen. Der Bus ist ein Dankeschön, für die sehr gute Arbeit, die alle Mitarbeiter der Praxis leisten.“

Um noch ein paar organisatorische Dinge zu erklären, folgt ein kurzer Blick in die Busregeln:

Der Bus ist von März bis Oktober angemeldet, vom 1.November bis 28.Februar macht er Winterschlaf und wird abgemeldet.

Jeder darf den Bus eine Woche mieten, bei Möglichkeit auch 2 Wochen. Es gibt einen Kalender, in dem jeder seine Wunschwoche eintragen kann.

Die Übergaben des Busses erfolgen eigenverantwortlich zwischen den Kollegen*innen. Der Bus darf auch von Partnern und Partnerinnen / Freunden und Freundinnen gefahren werden, allerdings muss der Mitarbeiter/ die Mitarbeiterin mit an Bord sein.

Voraussetzung für die Nutzung des Busses ist die einjährige Betriebszugehörigkeit, wobei die Reservierung in drei Etappen erfolgt, in der letzten Etappe, ist das keine Bedingung mehr.

Was kann der Bus eigentlich alles?

Der VW California Beach hat Platz für 7 Personen. Wenn man in dem Bus schlafen möchte, gibt es hierfür 4 Schlafplätze – zwei oben, im aufgestellten Dach und zwei unten, auf der umklappbaren Liegefläche. Hierfür müssen zwei Sitze ausgebaut werden.

Wir haben uns für die Variante ohne Küche entschieden, sodass mehr Platz im Bus vorhanden ist.

Der Bus verfügt über eine Grundausstattung an Kochutensilien: Gaskocher, Töpfe, Espressokocher, Geschirr, Weinöffner, Spültasche, 10L Wassersack.

2 Stühle und ein Tisch befinden sich gut verstaut in der Heckklappe und der Schiebetür des Busses.

Na, habt ihr auch Lust bekommen mit dem Bus zu verreisen? Dieses Jahr ist leider schon jede Woche ausgebucht, nix mehr frei. Aber im nächsten Jahr ….

Wir suchen immer nette Kollegen*innen 😉

Maria Reinheimer

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