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Die praktische Ausbildung in unserer Praxis – Praktikantin Mareike erzählt von ihren Erfahrungen

Mareike berichtet von ihren Erfahrungen während ihrer praktischen Ausbildung

Die Ergotherapie ist ja bekanntermaßen ein sehr vielseitiger Beruf. Das macht die Ausbildungs- und Studienzeit sowohl bunt wie auch anstrengend. Um das vielseitige theoretische Wissen aus der Schule praktisch anwenden zu lernen, bieten wir in unserer Praxis den Auszubildenden die Möglichkeit einen Teil der praktischen Ausbildung bei uns zu absolvieren. Davon profitieren meist beide Seiten.

Mareike hat diese Möglichkeit der praktischen Ausbildung bei uns genutzt und uns dazu einige Fragen beantwortet. Lesen Sie hier von ihrem Eindruck und ihren Erfahrungen als angehende Ergotherapeutin in der Ergotherapiepraxis Bohmann.

 

An welcher Schule lernst Du und in welchem Ausbildungsjahr bist Du?

Ich lerne im 6. Semester an der Alice-Salomon Hochschule sowie der Wannseeschule in Berlin.

 

Wie lange geht Deine praktische Ausbildung in der Praxis Bohmann?

Meine praktische Studienphase hier in der Praxis im Bereich Orthopädie, Neurologie und Pädiatrie ging 10 Wochen.

 

Wie gefällt Dir die Arbeit in der Praxis?

An der Arbeit in der Praxis mag ich die Stimmung und den Austausch im Team, die vielen verschiedenen KlientInnen und auch die Hausbesuche, die ein ganz umfassendes Bild von KlientInnen und eine  betätigungsorientierte Behandlung ermöglichen.

 

Welches Wissen aus der Schule konntest Du schon anwenden?

Ich konnte das in dem Studium erworbene Wissen z.B. über verschiedene Therapieansätze anwenden, wie Spiegeltherapie und Perfetti im neurologischen Bereich, sowie über die verschiedenen Befunderhebungen  und manuellen Verfahren im orthopädischen Bereich. Es war hilfreich, diese theoretisch gelernten Inhalte mit verschiedenen Erfahrungswerten zu füllen um ein umfassenderes Verständnis zu gewinnen. Außerdem ist es in jedem Praktikum schön an sich selbst zu sehen wie die Theorie zur Beziehungsgestaltung mit KlientInnen immer mehr Gestalt annimmt und die eigene therapeutische Rolle und auch der eigene Behandlungsstil sich weiter heraus bilden.

 

Was konntest Du dazulernen?

Ich konnte bei meiner Anleiterin Frau Paga-Schünemann in die Welt der Faszien eintauchen, was in meinem Studium bisher kein Thema gewesen war. Außerdem  habe ich in jeder Hospitation durch die verschiedenen Behandlungsstile der KollegInnen viel dazugelernt. Auch manche KlientInnen haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, was ich als Lernen auf der menschlichen Ebene bezeichnen würde.

 

Wie sicher fühlst Du Dich schon mit deinen Fähigkeiten im Laufe des Praktikums?

Im Laufe des Praktikums bin ich immer wieder auch Unsicherheiten bezüglich meiner Fähigkeiten begegnet, die aber gegen Ende geringer wurden. Natürlich gibt es in diesem Beruf immer unglaublich viel dazuzulernen, aber ich glaube mittlerweile und vor allem zum Ende dieses Praktikums habe ich schon eine gute Basis mitbekommen.

 

In welchen Bereichen konntest Du mitarbeiten? 

Ich durfte in den Bereichen Orthopädie – vor allem Handtherapie; Neurologie – sowohl in der Praxis als auch in Hausbesuchen; und auch ein bisschen Geriatrie – was meist auch neurologische und/oder orthopädische Aspekte beinhaltet, mitarbeiten. Ein paar pädiatrische Behandlungen waren auch dabei, die nochmal eine gute Auffrischung dieses Fachbereichs waren.

 

Wie ist der Eindruck von der Praxis im Allgemeinen? (Ausstattung, Kollegium, Arbeitsklima, Organisation…)

Mein Eindruck von der Praxis ist, dass sie von einem  freundlichen und positiven Team belebt wird. Als Praktikantin habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt und ich denke das geht den KlientInnen genauso. Die Räumlichkeiten sind außerdem sehr einladend und offen gestaltet was den Wohlfühlfaktor verstärkt. Es ist eine umfassende Ausstattung an Therapiematerial vorhanden. Auch wenn der Praxisalltag per se schon mal chaotisch sein kann, lässt sich die Organisation vor allem im Vergleich zu anderen Praxen als positiv hervorheben. Insbesondere die Vernetzung der Bohmann Praxen untereinander, z.B. durch Fachgruppen oder interne Fortbildungen finde ich erwähnenswert. Mir ist besonders positiv aufgefallen, dass den Teammitgliedern regelmäßige Supervision sowie Fortbildungen offen stehen. Als Praktikantin lässt es sich gut in die Organisationsstrukturen hineinfinden, da das von Anfang an gut geregelt ist. Auch die Anleitung wird hier sehr gewissenhaft durchgeführt.

 

Ich möchte mich nochmal für diese angenehme Praktikumserfahrung bei allen bedanken!

 

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