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Verhaltensmodifikation in der Ergotherapie

Vergangene Woche wurde die interne Fortbildungsreihe der Ergotherapiepraxis Bohmann mit dem Thema „Verhaltensmodifikation in der Ergotherapie“ fortgesetzt.

Ariane Häfner, die Praxisleitung des Standorts Schönstraße gestaltete diesen Abend und gab Einblicke in die verhaltenstherapeutisch-orientierte Arbeit mit Kindern.

Sie erörterte kurz das theoretischen Basiswissen (z.B. Lerntheorie), sowie einige spezifischen Vorgehensweisen und Techniken der Verhaltensmodifikation. Hierbei orientierte sie sich nach dem IntraActPlus Konzept von Jansen und Streit. Zudem gab sie praktische Tipps und Beispiele aus Ihrem Berufsalltag preis und zeigte Ausschnitte einer Videoanalyse, die gemeinsam besprochen wurde.

Videoanalysen können bei Bedarf in der Praxis durchgeführt werden, wobei das Verhalten von Eltern und Kind ausgewertet wird, um bestimmte Verhaltensmuster herauszufinden und diese ggf. zu verändern.

Wenn verhaltenstherapeutische Techniken in die Ergotherapie integriert werden bedeutet dies nicht, dass nun statt Ergotherapie Verhaltenstherapie stattfindet. Es ist vielmehr ein „Handwerkszeug“, damit die Therapie effektiver, stress- und angstfreier gestaltet werden kann. Die Kinder profitieren beispielsweise davon, dass sie mehr Erfolgserlebnisse verspüren oder sich selbstbewusster im sozialen Umfeld bewegen.

Verhaltenstherapeutische Ansätze sind vor allem bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten, Lernstörungen, Konzentrationsschwächen oder ADHS sinnvoll.

Theresa Allweiss

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