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Interview: Theresa Allweiss und Andreas Bohmann

Theresa Allweiss: Hallo Andreas, du fährst zum Ergotherapie-Kongress Ende Mai nach Erfurt? Lohnt sich das denn?

Andreas Bohmann: Ja, auf alle Fälle. Ich bin immer wieder begeistert von der Themenvielfalt. Es stehen ca. 80 Vorträge zu vielen Bereichen der Ergotherapie auf dem Programm und auch viele Workshops. Man erhält einen Überblick, wie sich der Berufszweig der Ergotherapie entwickelt. Ich habe meine Ausbildung 1994 beendet. Seitdem hat sich die Ergotherapie enorm weiterentwickelt. Ich kann nicht mehr so arbeiten, wie ich es 1994 getan habe. Und es reicht mir auch nicht, einzelne Fortbildungen zu bestimmten Themen zu besuchen.

Warst du schon mal auf dem Kongress?

Ja, ich war schon häufiger dort, mal in Kassel, Köln oder Leipzig. Ich finde die Atmosphäre auch immer sehr schön, finde den Kontakt wichtig, schaue mir gern auf dem Kongress auch die ganzen Ausstellungen an und komme dann beflügelt zurück. Man trifft viele Ergotherapeuten, kommt ins Gespräch, und kann den Abend in einer schönen Stadt verbringen. Dass er dieses Jahr in Erfurt stattfindet, freut mich besonders, weil ich die Stadt auch sehr mag. Das ist dann immer noch ein Bonuspunkt. Erfurt hat ein wunderschönes mittelalterliches Stadtzentrum, kleine Gassen und viel Kultur.

Welche Vorträge wirst du dir anhören?

Ich freue mich erstmal auf den Eröffnungsvortrag: „Politische Ergotherapie- Gedanken zu einer politischen Ausprägung unserer Berufspraxis“ von Frank Kronenberg. Erfahrungsgemäß geben die Eröffnungsvorträge immer neue und interessante Impulse.  Dann interessieren mich z.B. der Vergleich des Bobath- und Perfetti-Konzepts am fiktiven Fallbeispiel, aber auch Themen wie „ICF in der Frühreha“ und „evidenzbasiertes  Arbeiten“ oder „Qualitätsmanagement“. Mich interessieren eher die theoretischen Themen.

Und für die Praktiker unter uns gibt es nichts?

Doch, selbstverständlich, da sind u.a. die Workshops sehr empfehlenswert. Es gibt ca. 30 Workshops, z.B. zu den Themen „Planung und Vorgehen bei Tiergestützter Therapie“ oder „Händigkeitsdiagnostik“ oder „Gesundheitsförderung durch Tanz“ oder „Das ergotherapeutische Elterntraining“. Vorträge aus der Praxis sind z.B. „Biofeedback mit Hilfe der Spielekonsole ‚Wii'“ oder „Betätigung bei Kindern nach schwerer Hirnschädigung“  oder „Das HoDT Konzept“. Bei 80 Vorträgen ist für jeden etwas Interessantes dabei.

Und wo finde ich das ganze Programm?

Am einfachsten auf der Internetseite www.kongress.dve.info . Dort kannst du auch alle andern Informationen nachlesen. Ich empfehle Dir aber, dich schnell zu entscheiden. Bis 25. April gibt es nämlich noch den Frühbucherrabatt. Du wirst es nicht bereuen, das garantiere ich Dir. Man muss da einfach mal dabei gewesen sein.  Und Erfurt bietet sich für uns wegen der Nähe zu Berlin besonders an.

Wenn ich deine Begeisterung höre, macht mich das wirklich neugierig. Ich schaue mir das Programm mal genau an. Vielleicht sehen wir uns ja dann in Erfurt.

Ja, das würde mich freuen!

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