Interne Fortbildung „Ergotherapeutische Behandlung von Menschen mit Demenz im häuslichen Umfeld“

Vergangenen Freitag und Samstag haben Ulrike Ott und ich eine interne Fortbildung über die ergotherapeutische Behandlung von Menschen mit Demenz im häuslichen Umfeld gehalten. Dabei haben wir zum einen Grundlagenwissen vermittelt, z.B. zu den Folgen von Demenz auf die Betroffenen und deren Angehörige oder über alternative Ansätze zur Zielformulierung. Zum anderen haben wir den in und für unsere Praxis erarbeiteten Behandlungsleitfaden für Menschen mit Demenz vorgestellt und wichtige Arbeitsschritte in Rollenspielen geübt. Insgesamt haben 11 Therapeutinnen teilgenommen und sind nun qualifiziert nach diesem Leitfaden zu arbeiten. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Einführung unseres neuen, auf Evidenz basierenden Leitfadens getan und ich hoffe, dass wir so die Betroffenen früher und besser erreichen und unterstützen können.

Für mich war es die erste größere Fortbildung, die ich gehalten habe und bin froh, dass ich dabei überaus interessierte Zuhörerinnen, als auch eine gute und erfahrene Dozentin an meiner Seite hatte. Daher möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken!


Kennen Sie BIDOG?

Wir kannten BIDOG bis vor kurzem nicht – was eigentlich sehr schade ist.

Der BIDOG, oder besser gesagt der „Bildgestützte Dokumentations- und Gesprächsleitfaden zur Erfassung von Aktivitäten und Partizipation aus Klientensicht nach ICF“ ist ein Kartenset, das die ergotherapeutische Befundung enorm erleichtern kann. Ähnlich wie beim COPMa-kids gibt es zu verschiedenen Themenbereichen Bildkarten, auf denen Personen während einer bestimmten Betätigung abgebildet sind. Die insgesamt 97 Karten gliedern sich in die an das ICF angelehnten Bereiche Lernen und Wissensanwendung, allgemeine Aufgaben, Kommunikation, Mobilität, Selbstversorgung, häusliches Leben, interpersonelle Interaktion, bedeutende Lebensbereiche und Gemeinschaftsleben. Eine relevante Auswahl der Karten kann mit den Klienten/-innen durchgesehen werden und bildet eine Gesprächsgrundlage über den Alltag der Betroffenen. Der BIDOG eignet sich allem für Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Kommunikationsschwierigkeiten. Probleme und Ressourcen können leichter identifiziert werden und Ziele für die Ergotherapie betätigungsorientiert und klientenzentriert formuliert werden. Das Gespräch kann in einem eigens entwickelten Bogen dokumentziert werden – aber prinzipiell ist der BIDOG auch als Gesprächsgrundlage für das COPM hilfreich.

Der BIDOG wurde an der Berufsfachschule für Ergotherapie am Bezirkskrankenhaus Günzburg in einem Projekt entwickelt, um den Auszubildenden (und Berufsanfängern) die Aufnahme- und Befundungsphase zu erleichtern. Die Karten können bei Christiane Reiser bestellt werden und kosten 20€: Reiser Jettingen <info@reiser-jettingen.de>

Schwachpunkte des Gesprächsleitfadens: Die Menschen, die auf den Bilder posieren, sind mehrheitlich junge weiße Frauen (die Auszubildenden der o.g. Berufsfachschule). Um ältere Menschen, Männer oder Personen aus anderen Kulturkreisen besser anzusprechen, wäre eine heterogenere Mischung der Models wünschenswert gewesen. Zudem wurden die Karten nur mit den ICF-Codes beschriftet, was die Zuordnung der Tätigkeit manchmal etwas schwierig macht. Nichtsdestotrotz – dafür, dass der BIDOG das Ergebnis einer Projektarbeit ist, ist er sehr professionell gelungen.

Wir werden den BIDOG vorrangig innerhalb unserer leitfadengestützten Therapie von Menschen mit Demenz anwenden und sind gespannt, wie die Karten angenommen werden.


Unsere fünf Sinne?

Unsere Sinne sind elementar für unser Leben. Über sie nehmen wir die Außenwelt, als auch unseren Körper wahr. Ohne sie könnten wir uns nicht koordiniert bewegen, uns nicht orientieren oder mit unserer Umwelt kommunizieren.

Gemeinhin wird angenommen, dass wir fünf Sinne besitzen – wir sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen. Genauer betrachtet leistet unser Sinnensystem aber noch viel mehr. So können wir beispielsweise nicht nur Berührungen auf unserem Körper wahrnehmen, sondern können auch in uns hineinspüren. Diesen Sinn nennt man Tiefensensibilität oder Propriozeption und gibt Auskunft darüber, in welcher Stellung sich unsere Körperteile zueinander befinden. Die Tiefenwahrnehmung ist unabdingbar für alle motorischen Fähigkeiten. Ein Sinn, der überdies oft in Vergessenheit gerät, ist der Gleichgewichtssinn (die vestibuläre Wahrnehmung). Das zuständige Gleichgewichtsorgan liegt im Innenohr und erfasst die Richtung der Gravitation und die Beschleunigung des Körpers. In Zusammenarbeit mit anderen Sinnen können wir so unsere Körperhaltung erspüren und uns im Raum orientieren. Darüber hinaus gibt es noch den Temperatursinn und eigene Rezeptoren für die Schmerzempfindung. Die sogenannten viszeralen Sinne liefern lebenswichtige Informationen über unsere inneren Organe, z.B. darüber, ob unser Magen leer oder voll ist.

Da die Sinne für uns so wichtig sind, verwundert es nicht, dass sie auch in der Ergotherapie einen hohen Stellenwert einnehmen. Wenn Kinder beispielsweise Probleme haben Sinnesreize wahrzunehmen und zu verarbeiten, kann es zu unterschiedlichen Entwicklungsschwierigkeiten kommen. In solchen Fällen kann eine sogenannte Sensorische Integrationstherapie (SI) helfen.

Ein anderes Beispiel, bei dem die Wichtigkeit der Sinne für die ergotherapeutische Arbeit verdeutlicht wird, kommt aus der Arbeit mit Demenkranken. Im Verlauf der Erkrankung nehmen nämlich nicht nur die kognitiven, sondern auch die sensorischen Fähigkeiten der Betroffenen ab. Um jedoch weiterhin das eigene Selbst zu erleben und mit der Umwelt in Kontakt zu bleiben, ist eine wahrnehmungsbezogene Therapie (z.B Basale Stimulation) sinnvoll.


Ergotherapeut/in gesucht

Sind Sie zufrieden auf ihrer jetzigen Arbeitsstelle?

• Jährliche finanzielle Unterstützung bei Fortbildungen?
• Bezahlte externe Supervision?
• 30 Tage Urlaub?
• Flexible Arbeitszeiten?
• Anerkennung der guten Arbeit?
• Gutes Gehalt?
• Tolles Team? Fallbesprechungen? Interne Arbeitsgruppen?
• Dienstwagen für Hausbesuche?
• Entlastung durch Rezeptionskräfte, die einem Organisatorisches abnehmen?

Wenn Sie alle Fragen mit „Ja“ beantworten können, sollten Sie sich nicht woanders bewerben.

Wenn nicht, können Sie sich gerne auch initiativ bei uns bewerben.

In einem großen Team ändert sich immer wieder etwas. Die Kolleginnen werden schwanger, oder fangen an zu studieren, oder ziehen um.

Sie haben immer die Möglichkeit sich initiativ zu bewerben! Trauen sie sich! Gern auch längerfristig.
Bewerbungen bitte per E-Mail an: info@ergotherapie-bohmann.de

Achtung:

Zur Zeit suchen wir:

1. ein Ergotherapeutin  in Berlin-Weißensee mit dem Schwerpunkt Kinder

2. eine Ergotherapeutin in Berlin-Lichtenberg mit dem Schwerpunkt Neurologie und Geriatrie.

Bewerben Sie sich, wir freuen uns!

Mehr Informationen auch auf der neuen Stellenbörse des DVE: https://www.dve.info/service/stellenboerse/aktuelle-angebote.html

https://www.dve.info/service/stellenboerse/aktuelle-angebote.html?offer_type=0&postcode=&city=Berlin&employment_type=0


Unsere Kooperationspartner aus der Physiotherapie und Logopädie

Um den Bedürfnissen unserer Patienten gerecht zu werden, arbeiten wir seit Jahren eng mit Praxen anderer Fachrichtungen zusammen.

Manche Patienten brauchen umfassende Unterstützungsangebote, die über eine reine ergotherapeutische Behandlung hinausgehen. So zum Beispiel, wenn nach einem Schlaganfall die selbständige Lebensführung durch sprachliche, motorische und wahrnehmungsbezogene Einschränkungen erschwert wird. Um das große Ziel „Selbstständigkeit“ erreichen zu können, ist hier nicht nur die Ergotherapie gefragt, sondern auch die Logopädie und Physiotherapie. Jede Disziplin ist dabei auf unterschiedliche Bereiche spezialisiert – was auch gut ist, um die Behandlung vielschichtig und erfolgreich durchzuführen.

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Ergotherapie in Aktion – Greiftraining

Die Ergotherapiepraxis Bohmann bietet in diesem Zusammenhang Ergotherapie durch qualifizierte Therapeutinnen an. Dafür sind wir die Spezialisten! Damit die Therapie spezialisiert und qualifiziert, aber auch umfassend erfolgt, arbeiten wir  außerdem mit Kooperationspartnern anderer Fachbereiche vertrauensvoll zusammen.

Falls Sie also auf der Suche nach einer guten Physiotherapie oder Logopädiepraxis sind, können wir Ihnen eine unserer Kooperationspartner wärmstens empfehlen.

 

 


Unser Weihnachtsliederbuch zum Download

Weihnachtsliederbuch Deckblatt

Damit die Vorweihnachtsstimmung auch unsere ergotherapeutische Arbeit in der Geritrie bereichert, haben wir ein Weihnachtsliederbuch entworfen, dass sich ideal zum gemeinsamen Singen mit Senioren eignet. Wir haben dafür 24 Weihnachtslieder ausgesucht und in Großschrift abgedruckt, damit auch Senioren mit Seheinschränkungen die Texte gut mitlesen können. Beliebte Weihnachtslieder wie “Leise rieselt der Schnee”, “O du fröhliche, o du selige” oder “Stille Nacht, heilige Nacht” finden sich in dem Textbuch wieder.

Das Liederbuch haben wir in unserer Ergotherapiepraxis schon seit einigen Jahren im Einsatz und haben super Erfahrungen damit gemacht. Gerade für Gruppentherapien, die in Seniorenheimen stattfinden eignet sich das Liederbuch sehr gut, da es übersichtlich gestaltet ist und die Texte zur Not auch ohne Brille oder bei schlechter Beleuchtung erkannt werden können. Wir wenden Musik aber auch erfolgreich als Mittel in Einzeltherpien an, z.B. bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz oder bettlägerigen Personen. Durch die Weihnachtslieder werden alte Erinnerungen geweckt und eine aktive Teilnahme an  Adventsritualen ermöglicht. Natürlich darf man auch nicht vergessen, wie viel Freude durch die Musik und das Singen ausgelöst werden kann..

Zum 1. Advent möchten wir dieses Liederbuch in Großschrift mit Ihnen teilen, damit auch Sie die Texte in der Ergotherapie, in Seniorengruppen oder privat nutzen können.

Unter diesem Link können Sie sich das Weihnachtsliederbuch in Großschrift downloaden:

24-Weihnachtslieder

Sie können sich das Liederheft, einmal ausgedruckt (bitte das schöne Deckblatt auch in Farbe), im Copyshop binden und vervielfältigen lassen. Das lohnt sich. Sie werden sich jedes Jahr an der Ausgabe erfreuen.

Viel Spaß damit und eine wunderschöne Adventszeit!


Betriebliche Vollversammlung 2014

Vergangenen Freitag fand unsere alljährliche betriebliche Vollversammlung statt. Bei dieser Gelegenheit kamen sämtliche Therapeutinnen und Therapeuten zusammen, um sich über die wichtigsten Entwicklungen der Praxis zu informieren. Die Versammlung bestand aus drei Teilen: einem Vortrag des Praxisinhabers Andreas Bohmann, einer Einführung in den betrieblichen Datenschutz und Zeit zum kollegialen Austausch.

Andreas Bohmann resümierte in seiner Rede über die Entwicklung der Praxis und die damit einhergehenden Veränderungen. (z.B. die Eröffnung eines zweiten und dritten Standortes). Natürlich ging er auch auf das sich dem Ende neigende Jahr 2014 ein. Hierbei bedankte er sich als erstes bei allen Mitarbeitern, die 2014 super Arbeit vollbracht hätten. Auch freute er sich über den relativ großen Stamm an Therapeutinnen, die schon seit vielen Jahren mit an Bord sind und begrüßte all jene herzlich, die erst in diesem Jahr eingestiegen sind. Neben personellen Veränderungen gab es aber auch andere erfreuliche Neuerungen, wie z.B. die Einführung eines selbst erarbeiteten Praxisleitfadens zur “Häuslichen Therapie bei Menschen mit Demenz”. Andreas erwähnte zudem unsere Krabbelgruppen in der Wisbyer Straße, die gut angenommen wurden, und die Ergotherapie an den Regelschulen, die wir seit gut einem Jahr als Psychomotorikgruppen und Konzentrationstraining durchführen.

Natürlich wurden die Mitarbeiterinnen auch nach Ihrer Meinung über das Jahr 2014 und ihren Wünschen für 2015 befragt. Dafür wurde extra einen anonyme Befragung durchgeführt.

Die Einführung in den betrieblichen Datenschutz hielt Frau Konrad, unsere Datenschutzbeauftragte. http://www.bk-umwelt-datenschutz.de/ In ihrem Vortrag machte sie deutlich, welche Daten in einer Ergotherapiepraxis wie am besten geschützt werden können.

Nach diesem informativen Input wurde das Mittagsbuffet eröffnet und es gab die Gelegenheit sich mit seinen Kolleginnen auszutauschen und über den Tellerrand des eigenen Praxisstandortes zu blicken.

Alles in allem gab der Vormittag einen sehr gelungenen Einblick in den Betrieb, vor allem auch in all die Dinge, die außerhalb der einzelnen Ergotherpiestunden wichtig sind. Vielen Dank dafür!

Jetzt sind wir gespannt, welche Neuerungen im kommenden Jahr auf uns zu kommen und hoffen darauf, unsere therapeutische Arbeit weiterhin auf hohem Niveau fortzuführen!

 

 

 


Herbstfortbildung des DVE

Die Wochenenden verbringen wir Ergotherapeuten gern bei Fortbildungen, anstatt uns zu erholen. Mich verschlug es letztes Wochenende nach Bad Dürkheim. Dort fand im Kurparkhotel die alljährliche „Herbstfortbildung“ des „Fachausschusses der Selbständigen im DVE“ statt https://www.dve.info/service/aktuelles/artikel/article/?&tx_ttnews[tt_news]=2884. Auf dem Programm standen Vorträge und Seminare zu den Themen „Schreiben von Texten“ „Rechtliche Risiken der Praxis“ oder „professionelle Kommunikation im beruflichen Kontext“, um nur einige Beispiele zu nennen.

Praxisinhaber sind nicht nur Therapeuten, sondern auch Unternehmer. Daher liegt ein Fokus dieser Fortbildungen immer auf betriebswirtschaftlichen Themen.

Nicht zuletzt bietet die Herbsttagung auch immer wieder die Möglichkeit, sich mit anderen Praxisinhabern in ganz Deutschland auszutauschen. Außerdem informiert der Vorstand des DVE (www.dve.info) über die aktuelle Gesundheitspolitik und den Stand der Verhandlungen zwischen dem DVE und den Krankenkassen.

Besonders interessant waren für mich dieses Jahr die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Löhnen und das Thema „Keine Angst vor Steuerprüfungen“. Außerdem habe ich das sehr empfehlenswerte Seminar „Mitarbeiterführung“ bei dem Dipl.-Psychologen Ralf Burkhardt (www.gesakom.de) besucht. Hier haben wir uns mit Praxisführung, verschiedenen Führungsstilen und Kompetenzen von leitenden Therapeuten auseinandergesetzt.

Am Sonntag habe ich einen Workshop bei Ralf Buchner (www.buchner.de) besucht, in dem er gemeinsam mit Daniel Starke das neue Terminprogramm „Terminheld“ (www.terminheld.de) und die Auswertungsmöglichkeiten von „Starke Praxis“ sehr interessant und lebendig erläutert hat.

Die Fotos geben einen Eindruck von den Örtlichkeiten in dem schönen Kurort Bad Dürkheim und den Räumlichkeiten. Für Spaziergänge war leider wenig Zeit.
Die Herbsttagung 2015 wird am 3. Wochenende im November in Dresden stattfinden und sicher wieder mit einem spannenden Programm aufwarten.


„Kontrakturen und Kontrakturprophylaxe in der Pflege“ – ein neues Thema für unsere Pflegefortbildungen

Da die am häufigsten auftretenden Kontrakturen (laut Wikipedia) lagerungsbedingt sind, hat das Thema „Kontrakturen und Kontrakturprophylaxe“ einen hohen Stellen- und Wichtigkeitswert innerhalb der Pflege. Kontrakturen entstehen immer als Folge mangelnder Bewegung des betroffenen Gelenkes und führen zu einem deutlichen Anstieg des Pflegebedarfs, des Personal- und Zeitaufwands und der Pflegekosten. Ergo- und Physiotherapie sind bei bestehenden Kontrakturen wesentlicher Bestandteil der Behandlung – noch wichtiger ist es jedoch zu vermeiden, dass überhaupt Kontrakturen entstehen.

Wir wurden daher von einer Pflegeeinrichtung angesprochen, ob wir zu dem Thema Kontrakturprophylaxe eine Fortbildung anbieten könnten. Dieser Anfrage sind wir gerne nachgekommen und haben unsere Fortbildungsreihe erweitert.

Innerhalb unserer Fortbildung werden zuerst unterschiedliche Arten von Kontrakturen vorgestellt und mögliche Ursachen für deren Entstehung besprochen. Nach diesen theoretischen Hintergrundinformationen rückt der Bereich der Prophylaxe in den Mittelpunkt. Hierbei werden aktive und passive Maßnahmen erläutert und Hinweise zur Lagerung von immobilen Klienten gegeben. Die teilnehmenden Pflegekräfte sollen durch die Fortbildung prophylaktische Maßnahmen kennenlernen und erfahren, wie sie diese in ihren Pflegealltag übernehmen können.

Hier finden Sie weitere Informationen zu unserem Fortbildungsprogramm und hier zu den Kosten.


Familienfreundlicher Betrieb Pankow

Nominierung für den Wettbewerb Familienfreundlicher Betrieb

Das Bezirksamt Pankow lobt jährlich den Preis für das familienfreundlichste Unternehmen in Pankow aus. Dieses Jahr haben auch wir uns beworben. Schließlich haben wir in Sachen Familienfreundlichkeit einiges aufzuweisen:
• sehr flexible und je nach Lebenslage individuell angepasste Arbeitszeiten
• Mütter werden in Elternzeit in Feiern und Änderungen mit einbezogen
• bei Betriebsausflügen können Kinder mitgebracht werden
• Feste finden mit Partnern und Kindern statt
• Krabbelgruppe kann kostenlos von Mitarbeitern genutzt werden
• Kinder können bei Krankheit in die Praxis mitgebracht werden
• Mutter-Kind Kur wird unterstützt
• Kinder können mit dem Dienstauto in die Kita gefahren werden

Urkunden FFU
Die Preisverleihung fand am Dienstag im Rathaus Pankow statt. Vier Unternehmen waren nominiert und wurden der Reihe nach vorgestellt. Außer uns waren dabei: ein Unternehmen, das sich mit IT Consulting und Softwareentwicklung beschäftigt, www.ccvossel.de , die Info GmbH www.infogmbh.de/, ein Meinungsforschungsinstitut aus Pankow. Und schließlich die Idealo Internet GmbH, www.idealo.de, ein Unternehmen, das seit vielen Jahren ein Preisvergleichsportal betreibt und inzwischen über 500 Mitarbeiter hat. Die Geschäftsführer haben sich aus eigener Erfahrung mit der oft schwierigen Vereinbarkeit von Elternschaft und Beruf Familienfreundlichkeit auf die Fahnen und ins Unternehmenskonzept geschrieben. Die Firma reduziert z.B. bei schwangeren Frauen schon vier Wochen vor dem Beginn des Mutterschutzes die Arbeitszeit auf eine Vier-Tage-Woche bei vollem Gehalt. Idealo bekam letzten Endes verdientermaßen den 1. Preis und darf sich jetzt „familienfreundlichstes Unternehmen in Pankow“ nennen. Der Geschäftsführer Albrecht von Sonntag hielt eine emotionale Ansprache und erläuterte, warum ihm die Familienfreundlichkeit ein so wichtiges Anliegen ist.
Insgesamt war es eine würdige Preisverleihung mit sehr schöner Musik und delikaten Häppchen zum Abschluss.
Falls Sie als Ergotherapeut/in eine neue Arbeitsstelle suchen, bei der Sie Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren können, ist eine Initiativbewerbung jederzeit möglich!

Preisträger